RELEASE NOTES
Kaspersky Internet Security 2011
Version 11.0.0.232 (07.05.2010)
Kaspersky Internet Security 2011 ist ein Programm, das PCs umfassenden Schutz vor allen Informationsbedrohungen bietet.
MINIMALE KONFIGURATION
Um die normale Funktionsfähigkeit des Programms zu gewährleisten, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
- Allgemeine Anforderungen:
- 480 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
- CD/DVD-ROM-Laufwerk (für die Installation des Programms von Installations-CD)
- Microsoft Internet Explorer 6.0 oder höher
- Microsoft Windows Installer 2.0
- Internetverbindung (für die Programmaktivierung und für das Update von Datenbanken und Programm-Modulen)
- Betriebssysteme
- Für die Betriebssysteme Microsoft Windows XP Home Edition (Service Pack 2 oder höher), Microsoft Windows XP Professional (Service Pack 2 oder höher), Microsoft Windows XP Professional x64 Edition (Service Pack 2 oder höher):
- Intel Pentium 800 MHz oder höher (oder kompatibel)
- 512 MB Arbeitsspeicher
- Microsoft Windows Vista Home Basic, Microsoft Windows Vista Home Premium, Microsoft Windows Vista Business, Microsoft Windows Vista Enterprise, Microsoft Windows Vista Ultimate, Microsoft Windows 7 Starter, Microsoft Windows 7 Home Basic,
Microsoft Windows 7 Home Premium, Microsoft Windows 7 Professional, Microsoft Windows 7 Ultimate:
- Prozessor Intel Pentium 1 MHz 32-bit (x86)/ 64-bit (x64) oder höher (oder ein entsprechender kompatibler Prozessor)
- 1 GB (x32)/ 2 GB (x64) Arbeitsspeicher
Anforderungen für Netbooks:
- Prozessor Intel Atom 1.33 MHz (Z520) oder kompatibel
- Grafikkarte Intel GMA950 mit Videospeicher von mindestens 64 MB (oder kompatibel)
- Bildschirmdiagonale mindestens 10.1 Zoll
INSTALLATION
Um mit der Programminstallation zu beginnen, starten Sie die Installationsdatei und folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten.
- Kaspersky Internet Security 2011 erkennt während des Installationsvorgangs Programme, deren gleichzeitiger Einsatz zur Verlangsamung des PCs (bis hin zur völligen Funktionsunfähigkeit) führen kann. Solche Programme können sofort gelöscht
werden.
- Das Programm kann über folgende Programme installiert werden:
- Kaspersky Anti-Virus 2010
- Kaspersky Internet Security 2010
NEUERUNGEN IN KASPERSKY INTERNET SECURITY 2011
Kaspersky Internet Security 2011 ist ein universelles Programm für den Informationsschutz. Das Programm bietet Schutz vor Viren und Schadprogrammen, unbekannten Bedrohungen und Internetbetrug. Außerdem kann es den Zugriff der Benutzer auf
den Computer und auf das Internet kontrollieren.
Der komplexe Schutz wird auf allen Kanälen gewährleistet, auf denen Daten eingehen und übertragen werden. Flexible Einstellungsmöglichkeiten für die einzelnen Komponenten erlauben es, Kaspersky Internet Security an die Erfordernisse eines
konkreten Benutzers anzupassen.
Neuerungen im Schutz:
- Die Sandbox-Technologie wurde erheblich verbessert. Sie verwendet das Virtualisierungsprinzip, um eine sichere Umgebung zur Ausführung von Programmen zu erzeugen. Eine neue Option zum Start verdächtiger Programme auf einem separaten
virtuellen Desktop bietet dem Betriebssystem einen zuverlässigen Schutz. Für die Arbeit mit Webseiten, auf denen vertrauliche Informationen eingegeben werden, wurde ein Modus zur sicheren Anzeige von Webseiten (Sicherer Browser) realisiert, der die eingegebenen
Daten schützt.
- Die Features der Komponente Web-Anti-Virus wurden durch neue Module erweitert:
- Online-Banking identifiziert die Webseiten von Banken und bietet an, in den sicheren Browsermodus zu wechseln, um mit den Seiten zu arbeiten.
- Web-Filter ist ein bereits integriertes Modul zur Link-Untersuchung. Es wurde durch einen neuen Modus ergänzt, der Webseiten blockiert, wenn sie einen hohen Risikowert besitzen (bezogen auf Daten von Kaspersky Lab). Wenn der Modus aktiviert
ist, wird der Zugriff auf gefährliche Webseiten blockiert. Für unbekannte Webseiten wird vorgeschlagen, in den sicheren Browsermodus zu wechseln
- Geo-Filter erlaubt es, den Zugriff auf regionale Domains zu erlauben oder zu verbieten. Als Kriterium gilt dabei der Kontaminationsgrad von Domains.
- Die neue Technologie Wisdom of the Crowd (Kollektive Intelligenz) wurde eingeführt. Sie zeigt Informationen darüber an, wie häufig die Teilnehmer von Kaspersky Security Network Programme verwenden und welche statistische Vertrauenswürdigkeit
die Programme besitzen. Diese Informationen helfen dabei, eine objektive Entscheidung über die Vertrauenswürdigkeit eines neuen Programms zu treffen.
- In den Betriebssystemen Microsoft Windows Vista und Microsoft Windows 7 steht das Kaspersky Gadget zur Verfügung. Es zeigt den Schutzstatus des Computers an und erlaubt die Virenuntersuchung von Objekten.
- Der Aktivitätsmonitor ist eine neue Schutzkomponente, die auf dem Computer Aktivitäten analysiert, die mit Dateien, Registrierung, System und Netzwerk erfolgen. Außerdem sammelt er Informationen über Ereignisse, die von anderen Schutzkomponenten
registriert werden.
Wenn von Komponenten wie Proaktiver Schutz oder Datei-Anti-Virus oder bei einer Virenuntersuchung eine gefährliche Aktivität im System erkannt wird, macht der Aktivitätsmonitor die Aktionen von schädlichen Programmen rückgängig.
Der Aktivitätsmonitor enthält Vorlagen für gefährliches Verhalten von Programmen (BSS). Diese Vorlagen erlauben es, gefährliches und verdächtiges Verhalten von Programmen auf einem Computer zu erkennen. Wenn auf Basis von Vorlagen oder bei der Arbeit des Proaktiven
Schutzes eine gefährliche Aktivität im System erkannt wird, erscheint auf dem Bildschirm eine Meldung über den Vorfall.
- Eine neue Technologie für den Aufgabenstart bei Computerleerlauf erlaubt es, eine Reihe von ressourcenaufwändigen Aufgaben dann zu starten, wenn der Computer nicht verwendet wird. Dazu zählen beispielsweise: automatisches Update, Untersuchung
des Arbeitsspeichers und Rootkit-Suche.
- Durch einen Schutz vor dem Abfangen von DNS-Abfragen und dem Austausch von Adressen für Netzwerkknoten wird eine höhere Zuverlässigkeit der Programmfunktion erreicht.
- Web-Anti-Virus untersucht neben dem HTTP-Datenverkehr nun auch den FTP-Datenverkehr.
- In Verbindung mit dem Erscheinen neuer Mailprogramme, insbesondere Microsoft Live Mail, wird die Funktionalität des Mail-Managers nicht mehr unterstützt.
Verbesserungen:
- Die Technologie zur Aktivitätskontrolle von Programmen HIPS (Host-based Intrusion Prevention System) wurde erheblich verbessert. Es wird erlaubt, eine individuelle Auswahl von Beschränkungen und Regeln für ein bestimmtes Programm festzulegen,
den Start von nicht vertrauenswürdigen Programmen vor dem Start von Kaspersky Internet Security einzuschränken, einzelne Objekte aus der Liste der kontrollierten Ressourcen auszuschließen. Die Typen der Programmprivilegien wurden erweitert und ein genauerer
Algorithmus zur Statusermittlung für Programme wurde realisiert.
- Die Komponente Kindersicherung wurde überarbeitet und optimiert. Sie bietet folgende Optionen: Kontrolle über die Korrespondenz in sozialen Netzwerken und über Instant Messenger, Verbot der Kommunikation mit unerwünschten Kontakten und
des Sendens von persönlichen Daten, Zeitbeschränkung für die Verwendung des Computers und des Internets, Beschränkung des Datei-Downloads und des Starts bestimmter Programme.
- Die Technologie der Komponente Anti-Spam wurde verbessert. Die Technologie zur Verarbeitung von Bildern wurde qualitativ verbessert. Der Umfang der Datenbanken wurde reduziert und die Technologie zur Filterung von Texten in asiatischen
Sprachen wurde verbessert
- Die Technologie zur aktiven Desinfektion wurde verbessert. Neue Option für den Download der Utility AVPTool. Das Tool führt eine Untersuchung des Computers aus, wenn die Programminstallation fehlerhaft abgeschlossen wurde und für den
Computer ein Infektionsverdacht besteht.
Aufgrund einer effektiveren Verarbeitung von Installationsfehlern, die bei einem Infektionsverdacht auftreten können, wurde der Mechanismus für den Rollback einer fehlerhaft abgeschlossenen Installation optimiert.
- Der Dienst zum Erstellen einer Notfall-CD wurde verbessert: Das Disk-Abbild kann jetzt auf CD oder auf einem USB-Gerät gespeichert werden. Eine Option zur Arbeit im Textmodus wurde hinzugefügt. Beim Booten von der Notfall-CD werden neben
den Bootsektoren und Dateisystemen auch die Autostart-Objekte untersucht.
- Die Verwendung des Diensts Kaspersky Security Network wurde erweitert. Der Schutz und die Zuverlässigkeit bei der Interaktion mit dem Kaspersky Security Network wurden verbessert. Dies bezieht sich auch auf die Arbeit über einen Proxyserver.
- Die Technologie Urgent Detection System (UDS) wurde optimiert: Die Geschwindigkeit, mit der neue Bedrohungen zur Datenbank hinzugefügt werden, wurde erhöht. Der Algorithmus für den UDS-Zugriff wurde verbessert.
- Die Effektivität der Suche nach Rootkits im System wurde erhöht. Eine neue aktualisierbare Komponente erlaubt es, eine höhere Anzahl von Rootkits zu erkennen und Daten über neue Rootkits schneller zu den Programm-Datenbanken hinzuzufügen.
Eine vollständig aktualisierbare Desinfektionslogik gewährleistet die schnelle Bekämpfung neuer Rootkit-Typen.
- Verbesserte Anti-Phishing-Technologie durch Verwendung von Grafikanalyse, Analyse der Adressen von html-Seiten, linguistischer Analyse von Textinformationen in Nachrichten und URL-Analyse.
- Der News Agent wurde überarbeitet. Er dient dem Empfang der Neuigkeiten von Kaspersky Lab.
- Zusätzlich zu einer Benachrichtigung über das Erscheinen einer neuen Programmversion wurden der automatische Download und die Installation der neuen Programmversion realisiert.
Neuerungen auf der Programmoberfläche:
- Optimierung der Programmoberfläche im Hinblick auf einfachere Bedienung durch unerfahrene Anwender.
- Das Aussehen der Ereignismeldungen wurde vollständig überarbeitet. Dadurch wurden die intuitive Verständlichkeit und der Informationsgehalt verbessert.
- Das Kontextmenü, das Zugriff auf die wichtigsten Programmfunktionen bietet, wurde bequemer gestaltet und umstrukturiert.
- Ab Version 2011 ist bei der Installation eine Auswahl der Programmkomponenten nicht mehr möglich. Das Programm wird in vollem Umfang installiert. Bei Bedarf können einzelne Schutzkomponenten über die Programmoberfläche deaktiviert werden.
WICHTIGE BEKANNTE FEHLER
- Bei der Arbeit in der Sicheren Umgebung sind folgende Probleme möglich:
- Das Ändern von Ordnerattributen wird nicht unterstützt.
- Der Wechsel von Bank-Seiten auf beliebige andere Seiten wird nicht kontrolliert.
- Das Gadget unterstützt das Umschalten vom Sicheren Desktop in den normalen Funktionsmodus nicht.
- Die Installation bestimmter Programme ist nicht möglich.
- Die Bereinigung der Sicheren Umgebung ist erst möglich, nachdem die Sichere Umgebung für einen bestimmten Zeitraum beendet wurde.
- Im Modus des Virtuellen Desktops funktioniert die Virtuelle Tastatur nicht.
- Wenn mit zwei Monitoren gearbeitet wird, entsteht beim Start von Programmen ein deutlich erhöhter Ressourcenverbrauch.
- Bei der Arbeit der Komponente Anti-Spam mit den Programmen ThunderBird 3.0 und Microsoft Outlook 2010 können Probleme auftreten.
- In den Firewall-Einstellungen werden die Informationen über das Volumen des Datenverkehrs nicht in Echtzeit aktualisiert. Um die Informationen zu aktualisieren, muss das Fenster geschlossen und erneut geöffnet werden.
- Bestimmte Mailformate können bei der Ausführung einer Virenuntersuchung inkorrekt verarbeitet werden.
- Wenn das Programm über eine Version unter Version 2010 installiert wird, kann es vorkommen, dass die Programmeinstellungen aus der Vorgängerversion nicht korrekt übernommen werden.
- Wenn ein laufender Vorgang zur Programmdeinstallation abgebrochen wird, kann es erforderlich sein, das Programm zu reparieren oder es neu zu installieren.
- Bei der Arbeit mit der Quarantäne und dem Backup sind folgende Probleme möglich:
- Bei der Wiederherstellung einer Datei aus der Quarantäne werden ihre Attribute nicht beibehalten.
- Wenn die Untersuchung einer einzelnen Quarantänedatei aus dem Kontextmenü gestartet wird, werden alle Quarantäneobjekte gescannt.
- Wenn der Wert des Parameters "Maximale Größe des Speichers" geändert oder die Beschränkung der maximalen Größe aufgehoben wird, ist ein Neustart des Programms erforderlich.
- Per E-Mail verschickte Ereignisbenachrichtigungen treffen teilweise doppelt ein.
- Auf der Virtuellen Tastatur ist die Eingabe der Sprache Sogou Chinese nicht möglich. Wenn die Virtuelle Tastatur verschoben wird, ist ihr Inhalt nicht sichtbar.
- Bei Verwendung des Gadgets funktionieren die Verwaltung des sicheren Desktops und die Anzeige von über News Agent empfangenen Neuigkeiten nicht.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONSQUELLEN