ÿþKaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Server Enterprise Edition und Administrationswerkzeuge für Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition Version 8.0.0.559 Erscheinungsdatum: 29.11.2010 NEUERUNGEN - Jetzt wird ein neuer Antiviren-Kern verwendet, der eine erhöhte Schutzqualität bietet und die Computerressourcen geringer belastet. - Verbesserte Gesamtleistung von Kaspersky Anti-Virus. - Verbesserte Arbeit von Kaspersky Anti-Virus auf Terminalservern und mit Netzwerkordnern, sowie mit übertragenen Benutzerprofilen. - Erweiterte Funktionen der heuristischen Analyse, die der Erkennung bisher unbekannter Schadprogramme dient. - Unterstützung von hierarchischen Speichern (Hierarchical Storage Management) wurde hinzugefügt. - Erweiterte Rückgabecodes des Befehlszeilen-Tools (KAVSHELL.EXE) für die Befehle SCANCCRITICAL und SCAN. - Neue Option zur Installation des Produkts über Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition und Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers unter Beibehaltung der Einstellungen und Aufgaben des Produkts. - Neue Funktion zum Import / Export der Einstellungen für die vertrauenswürdige Zone aus einer bzw. in eine benutzerdefinierte Datei. - Eine aktualisierte Oberfläche erlaubt die intuitive und komfortable Bedienung des Produkts. - Informationen über den Gesamtzustand von Kaspersky Anti-Virus anstelle des Zustands eines einzelnen Knotens "Statistik" in der Verwaltungskonsole von Kaspersky Anti-Virus. - Der Begriff "Aufgabenbericht" wurde durch "Bericht über Aufgabenausführung" ersetzt. Die Berichte über Aufgabenausführung sind in einem Knoten mit dem Namen "Berichte" angeordnet. - Neue Option zur Ansicht von Informationen über verfügbare kritische und geplante Updates für Module aus der Verwaltungskonsole von Kaspersky Anti-Virus. - Neue Option zur Ansicht von Informationen über widerrufene kritische Updates für Module aus der Verwaltungskonsole von Kaspersky Anti-Virus. - Die Aufgabe zur vollständigen Untersuchung des Computers wurde in die Aufgabe zur Untersuchung kritischer Computerbereiche umgewandelt. Die neue Aufgabe wird schneller ausgeführt, weil nur kritische Computerbereiche gescannt werden. Außerdem wurde das Ereignis "Vollständige Untersuchung liegt sehr lange zurück" in das Ereignis "Untersuchung kritischer Bereiche liegt sehr lange zurück" umgewandelt. - Die Funktion zur Zugriffssperre von Computern wurde entfernt. - Die Funktion zur Integritätsprüfung des Programms beim Start wurde entfernt. EINSCHRÄNKUNGEN UND BEKANNTE FEHLER - Bei der Installation des Produkts über Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers ist ein Neustart des Computers erforderlich. - Wenn das Produkt über Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers installiert wird, werden die Berichte über die Aufgabenausführung sowie der Systemaudit-Bericht nicht importiert. - Wenn in den Sicherheitsparametern der Untersuchungsmodus für Archive aktiviert wurde, werden - unabhängig vom Zustand des Untersuchungsmodus für SFX-Archive - nicht nur Objekte in Archiven gescannt, sondern auch Objekte in SFX-Archiven. D.h., es ist nicht möglich, nur Archive zu untersuchen und dabei SFX-Archive zu ignorieren. Dagegen ist eine ausschließliche Untersuchung von SFX-Archiven ohne die Untersuchung von Archiven möglich, wenn in den Sicherheitsparametern nur der Untersuchungsmodus für SFX-Archive aktiviert wird. - Wenn der Name des Installationsordners länger ist als 150 Zeichen, dann erscheint eine Warnung über einen zu langen Pfad. Die Installation von Kaspersky Anti-Virus verläuft aber trotzdem erfolgreich und das Programm wird korrekt funktionieren. - Bei der Installation dieser Version von Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition ist ein Neustart des SNMP-Diensts erforderlich, wenn dieser Dienst auf dem Server läuft und die Kaspersky Anti-Virus-Komponente "Unterstützung des SNMP-Protokolls" installiert ist. - Die Einstellung "Installationsordner" wird ignoriert, wenn der Installationsvorgang auf einem Computer gestartet wird, auf dem Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition bereits installiert ist. - Es wird kein Lizenzschlüssel installiert, wenn im Installationsassistenten für Kaspersky Anti-Virus bei der Auswahl des Schlüssels ein Pfad angegeben wird, der sich auf einem SUBST-Laufwerk oder auf einem Netzwerkpfad befindet. - Wenn die Schutz- und Untersuchungsbereiche über die lokale Benutzeroberfläche angepasst werden, darf nur eine einzige Maske verwendet werden und die Maske muss am Ende des Dateipfads stehen. Beispiele für eine richtige Angabe: "C:\Temp\Temp*" oder "C:\Temp\Temp???.doc" oder "C:\Temp\Temp*.doc". Eine festgelegte Beschränkung erstreckt sich nicht auf die Konfiguration von?Regeln der vertrauenswürdigen Zone. - Benutzerbenachrichtigungen durch den Nachrichtendienst (net send) werden nicht ausgeführt, wenn der Benutzercomputer unter Windows Vista oder Windows 7 läluft. In Windows Vista und Windows 7 wird der Nachrichtendienst nicht unterstützt. - Benachrichtigungen an Benutzer und Administrator durch den Nachrichtendienst (net send) werden nicht ausgeführt, wenn der geschützte Server unter Microsoft Server 2008 läuft. - Bei Verwendung des Befehlszeilen-Tools kann es vorkommen, dass die Zeichen bestimmter Sprachen nicht angezeigt werden (z.B. Aufgabennamen, die Zeichen einer bestimmten Sprache enthalten). Prüfen Sie, ob die Regionsoptionen des Betriebssystems und die Sprache des von Ihnen verwendeten Programms übereinstimmen. - Bei Verbindung mit einem Proxyserver, der zur Authentifizierung einen Benutzernamen und ein Kennwort verlangt (BASIC-Authentifizierung), können Authentifizierungsfehler auftreten, wenn Benutzername und Kennwort in einer Multibyte-Kodierung angegeben wurden. - Bei der Wiederherstellung von Objekten aus der Quarantäne oder aus dem Backup wird der Wert Encrypted als Dateiattribut nicht wiederhergestellt. - Wenn Objekte aus der Quarantäne oder aus dem Backup an ihren ursprünglichen Orten wiederhergestellt werden sollen und diese Orte befinden sich in Netzwerkordnern, dann tritt ein Fehler auf und die Wiederherstellung erfolgt nicht. Verwenden Sie in diesem Fall die Option zur Wiederherstellung im Standardordner für wiederherzustellende Objekte. - Umgebungsvariable des Betriebssystems (Systemvariable und benutzerdefinierte Variable), die nach dem Start von Kaspersky Anti-Virus erstellt wurden, können nicht beim Erstellen von Regeln für die vertrauenswürdige Zone und für vertrauenswürdige Prozesse verwendet werden. Kaspersky Anti-Virus kann nur jene Umgebungsvariablen verwenden, die vor seinem Start erstellt und initialisiert wurden. Um diese Einschränkung zu umgehen, starten Sie Kaspersky Anti-Virus mit Hilfe der Verwaltungskonsole neu, nachdem Ihre Umgebungsvariablen erstellt und initialisiert wurden. - Der Kaspersky Anti-Virus-Treiber zum Abfangen von Dateien (non-WDM-Treiber) wird mit Mitteln der Systembibliothek SETUPAPI.DLL installiert, anstatt die Funktion InstallHInfSection zu verwenden. - Bei der Installation kritischer Updates für die Module von Kaspersky Anti-Virus wird das Taskleistenprogramm automatisch ausgeladen (falls es geladen war), ohne anschließend erneut geladen zu werden. Nachdem die Module aktualisiert wurden, kann das Taskleistenprogramm manuell gestartet werden (falls dieses Programm installiert ist). Wählen Sie dazu im Startmenü den Punkt Programme -> Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition -> Taskleistenprogramm. - Wenn die Konsole von Kaspersky Anti-Virus zum ersten Mal gestartet wird, erfolgt ein Verbindungsversuch mit Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Server Enterprise Edition, der auf dem lokalen Computer installiert ist. - Beim Öffnen der mit dem Programm installierten Konsole von Kaspersky Anti-Virus kann es auf bestimmten Systemen vorkommen, dass der Inhalt des Detailfensters nicht angezeigt wird und die Aufgabenleiste nicht funktioniert. In diesem Fall ist es erforderlich, in die Standardansicht der Konsole umzuschalten (Registerkarte "Standard"), obwohl die Aufgabenleiste dann nicht verfügbar sein wird. - Beim Festlegen von Filterparametern in den Konsolenknoten "Quarantäne", "Backup", "Systemaudit-Bericht" und "Berichte" muss für die Werte der Filterparameter die Groß- und Kleinschreibung beachtet werden. - Die Installation der Administrationswerkzeuge über Gruppenrichtlinien von Microsoft Active Directory wird momentan nicht unterstützt. - Wenn die Benutzerkontensteuerung?(User Account Control) aktiviert wurde (UAC wird von dem Betriebssystem Microsoft Windows Server 2008 unterstützt), öffnet ein Doppelklick auf das Programmsymbol in der Taskleiste immer den Dialog "Über das Programm". Damit durch Doppelklick auf das Programmsymbol in der Taskleiste die Administrationskonsole von Kaspersky Anti-Virus gestartet wird, muss das Benutzerkonto zur Gruppe KAVWSEE Administrators hinzugefügt werden. Außerdem kann die Administrationskonsole von Kaspersky Anti-Virus über das Kontextmenü des Programmsymbols oder über das Startmenü aufgerufen werden. - Wenn im Kontextmenü eines beliebigen Knotens von Scope Pane der Punkt  new window from here ausgewählt wird, öffnet sich ein Zusatzfenster, in dem der Bericht über die Aufgabenausführung nicht geöffnet werden kann. Um das Problem zu lösen, wird empfohlen, dieses Zusatzfenster nicht zu verwenden. - Wenn das Produkt Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Server Enterprise Edition installiert ist, wird die Installation der Produkte Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers und Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers Enterprise Edition nicht verboten. Allerdings kann es dadurch bei beiden installierten Produkten zu Funktionsstörungen kommen. Vor der Installation von Produkten der Version 6.0 ist es notwendig, Produkte der Version 8.0 zu deinstallieren. - Wenn ein Remote-Computer zum ersten Mal auf eine Datei auf dem geschützten Server zugreift, kann es in bestimmten Fällen vorkommen, dass in dem Ereignis über die Untersuchung dieses Objekts die IP-Adresse und der Benutzername, der den Zugriff initiiert hat, nicht ermittelt werden können. Wenn dieser Remote-Computer das nächste Mal auf Serverdateien zugreift, werden alle Ereignisfelder korrekt ermittelt. - Das Dialogfenster für den Bericht über die Aufgabenausführung wird automatisch geschlossen, wenn ein Knoten aus der Liste der Subelemente des Knotens "Virensuche" ausgewählt wird. Um dieses Problem zu lösen, muss der Bericht über die Aufgabenausführung erneut geöffnet werden. Dazu dient der Link im Abschnitt "Verwaltung" auf der Registerkarte "Anzeige und Verwaltung". - Wenn Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Servers Enterprise Edition über ein bereits installiertes Exemplar von Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers installiert wird, wird anstelle des Schutzbereichs "Eigene Dokumente" der Schutzbereich "%personal%" erstellt, falls der Ordner "Eigene Dokumente" Bestandteil eines Schutzbereichs ist, der in den Einstellungen von Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers festgelegt ist. - CaminoSoft Managed Server HSM v.5.2 verwendet für den Zugriff auf Dateien aus einem Remote-Speicher einen zusätzlichen Datenstrom. Eine Datei, die sich in einem Remote-Speicher befindet, kann nur unter einem Benutzerkonto gescannt werden. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Verwaltungs-Plug-in für das Programm Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Server Enterprise Edition NEUERUNGEN - Neue Option zur Verwaltung von Echtzeitschutz-Aufgaben mit Hilfe von Gruppenrichtlinien. Sowohl der Schutzbereich als auch der aktuelle Status von Echtzeitschutz-Aufgaben für alle Computer einer Gruppe stehen für die Verwaltung zur Verfügung. - Die Struktur der Registerkarten in den Dialogen für die Einstellungen von Richtlinien und zum Anpassen der Programmeigenschaften wurde überarbeitet, um die Bedienungsfreundlichkeit zu steigern. - Neue Funktion, mit der sich Einstellungen für die vertrauenswürdige Zone, die aus Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Server Enterprise Edition exportiert wurden, in eine Gruppenrichtlinie importieren lassen. - Neue Option zur Übertragung von Quarantäne- und Backup-Objekten auf den Administrationsserver. - Neue Option zur automatischen Installation / Deinstallation von Lizenzschlüsseln über den Administrationsagenten mit Hilfe eines Lizenzkontrollsystems des Administrationsservers. - Neue Option zum Erstellen von Richtlinien und Gruppenaufgaben zu Testzwecken (Virensuche, Datenbank-Update, Update der Module), die dazu dienen, die vom Administrationsserver empfangenen Updates auf Richtigkeit zu prüfen. - Neue Option zum Erstellen von Richtlinien und Gruppenaufgaben durch den Import von Dateien für Richtlinien und Gruppenaufgaben, die vom Verwaltungs-Plug-in des Programms Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Server Enterprise Edition und Kaspersky Anti-Virus 6.0 für Windows Servers erstellt wurden. - Die Option zum Festlegen von Update-Einstellungen aus einer Richtlinie wurde entfernt. - Die Option zum Festlegen von Einstellungen für Untersuchungsaufgaben aus einer Richtlinie wurde entfernt. EINSCHRÄNKUNGEN UND BEKANNTE FEHLER - Für lokale Aufgaben arbeitet der Zeitplantyp "Nach Update-Download durch Administrationsserver" nicht. Dieser Zeitplantyp wird nur für Gruppenaufgaben und globale Aufgaben unterstützt. - In bestimmten Fällen wird bei der Wiederherstellung von Quarantäneobjekten über die Netzwerk-Quarantäne des Administrationsservers, als Status dieser Objekte in der Verwaltungskonsole des Administrationsservers weiterhin "Wird wiederhergestellt" angezeigt wird, obwohl die Wiederherstellung der Objekte durch das Produkt bereits abgeschlossen wurde. - Wenn auf dem Administrationsserver beim Ausführen von Untersuchungsaufgaben die Ereignisse "Das Objekt wurde gelöscht" und "Das Objekt wurde desinfiziert" veröffentlicht werden, fehlt darin das Feld mit dem Benutzernamen, mit dessen Rechten diese Aufgabe gestartet wurde. - Wenn durch den Import von Aufgaben für ein Produkt der Version 6.0 Gruppenaufgaben erstellt werden, werden nicht übertragen: Parameter des Benutzerkontos, mit dessen Rechten die Aufgabe gestartet wird, und Parameter für Benachrichtigungen über die Aufgabenausführung. - Wenn der Administrationsserver die von einer Updatequelle heruntergeladenen Updates überprüft, bevor diese verteilt wurden, dann werden für das Programm Kaspersky Anti-Virus 8.0 für Windows Server Enterprise Edition nur die Updates für die Programm-Datenbanken geprüft, während die heruntergeladenen Updates für die Programm-Module ungeprüft bleiben. - Wenn im Namen eines lokalen Benutzers über die Administrationskonsole eine Verbindung zu einem Remote-Server aufgebaut werden soll, um die Zugriffsrechte für das System anzuzeigen oder zu ändern, müssen folgende Bedingungen erfüllt werden: - Der Account des lokalen Benutzers muss sich auf dem Computer mit der Administrationskonsole befinden. - Das Kennwort des lokalen Benutzers auf dem Computer mit der Administrationskonsole muss mit dem Kennwort des lokalen Benutzers auf dem geschützten Server übereinstimmen. - Der lokale Benutzer muss zur Gruppe der Administratoren auf dem Computer mit der Administrationskonsole gehören.