Im Folgenden sind die Fehlerbehebungen beschrieben, die für dieses Wartungs-Release des NCP Secure Mac Clients erfolgten.
Unwirksame Firewall nach Löschen des System-Cache
Nachdem die Mac OS X System-Caches gelöscht wurden (z. B. mit Wartungs-Tools), werden sie beim nächsten Neustart automatisch vom System neu generiert. Die Erzeugung der System-Caches nimmt einige Zeit in Anspruch, so dass die Startphase des Rechners deutlich verlängert wird. Ein in dieser verlängerten Startphase ablaufender Timer konnte die Firewall des VPN Clients unwirksam schalten.
Der Timer wurde so heraufgesetzt, dass diese Fehlfunktion nicht mehr vorkommt.
Kein funktionierender VPN-Tunnel bei Verbindungen von Mac OS X über PPPoE oder GPRS / UMTS
Wurde die Internet-Verbindung von Mac OS X über PPPoE (Point to Point over Ethernet) oder GPRS / UMTS hergestellt, so konnte die Firewall die über diese Verbindung transferierten Daten nicht filtern und es konnte kein funktionierender VPN-Tunnel aufgebaut werden.
Durch die zusätzliche Implementierung eines Treibers für den PPP-Adapter, über den sich einige GPRS / UMTS-Adapter integrieren, wurde dieses Problem gelöst.
Überschreiben von gesicherten Profil-Einstellungen bei mehrfachem Start des Clients
Der Secure Entry Mac Client kann nur einmal pro Rechner gestartet werden. Damit wird unter anderem verhindert, dass bei gestartetem Client und einem „schnellen Benutzerwechsel“ mit erneutem Start des Clients vom zweiten Benutzer Einstellungen des Clients überschrieben werden.
Eine eventuell bestehende VPN-Verbindung des Clients wird vom Benutzerwechsel nicht berührt, sodass diese bestehen bleibt.
Fehlerhafte Behandlung der IP-Adressen bei Konfigurationsimport
Bei Konfigurationsimporten wurden die IP-Adressen aus den Konfigurationsbereichen der Profil-Einstellungen „IPsec-Adresszuweisung“ und „Split Tunneling“ fehlerhaft behandelt.
Mit diesem Wartungs-Release erfolgt die Zuordnung der IP-Adressen korrekt.
Unwirksamkeit des Timeouts bei vorgeschaltetem NAT-Gerät
Befindet sich der Secure Entry Mac Client hinter einem NAT-Gerät (Router, der Network Address Translation betreibt), so sendet er selbständig in einem festgelegten Polling-Intervall IKE-Keep-Alive-Pakete. Dieses Datenaufkommen verhinderte in der letzten Version, dass ein Timeout, der in den Profil-Einstellungen unter „Verbindungssteuerung“ konfiguriert wurde, wirksam werden konnte.
Diese Fehlfunktion wurde beseitigt.
Fehlermeldungen des Clients
Die Fehlermeldung des Clients im Monitor und im Log-Fenster wurden überarbeitet.
Unvollständige Meldungen im Firewall-Log
Nach dem Entfernen eines Netzwerk-Adapters oder dem Beenden einer PPP-basierten Verbindung wurde das Firewall-Log nicht weiter gefüllt, ohne dass von diesem Fehler die Funktion der Firewall beeinträchtigt wurde.
Dieser Fehler ist nun beseitigt, so dass das Firewall-Log korrekt gefüllt wird.
PAP/CHAP-Fehler bei Verbindung mit XAUTH
Wurde unmittelbar nach dem Start des VPN Clients eine zertifikatsbasierte VPN-Verbindung initiiert, ohne das voreingestellte Profil zu wechseln, so kam die Verbindung wegen eines PAP/CHAP-Fehlers während der XAUTH-Verhandlung nicht zustande.
Dieser Fehler ist nun behoben, so dass nach der PIN-Abfrage die VPN-Verbindung korrekt aufgebaut wird.
Leistungsmerkmale der Vorgängerversion 1.00 Build 78
Betriebssysteme
Mac OS X 10.5 Leopard (Intel) und Mac OS X 10.6 Snow Leopard
Security Features
Unterstützung aller IPsec Standards nach RFC
Personal Firewall
Virtual Private Networking
Verschlüsselung (Encryption)
FIPS Inside
Der IPsec Client integriert kryptografische Algorithmen nach FIPS-Standard. Das eingebettete Kryptografiemodul, das diese Algorithmen beinhaltet, ist nach FIPS 140-2 zertifiziert (Zertifikat #1051).
Die FIPS Kompatibilität ist immer gegeben, wenn die folgenden Algorithmen für Aufbau und Verschlüsselung der IPsec-Verbindung genutzt werden:
Authentisierunmgsverfahren
Starke Authentisierungs-Standards
Networking Features
Beliebige Netze, iPhone Tethering via USB oder Bluetooth
Netzwerkprotokoll
IP
VPN Path Finder
NCP VPN Path Finder Technology, Fallback IPsec /HTTPS (Port 443) wenn Port 500 bzw. UDP Encapsulation nicht möglich ist (Voraussetzung: NCP Secure Enterprise Server 8.0)
IP Address Allocation
DHCP (Dynamic Host Control Protocol); DNS: Anwahl des zentralen Gateways mit wechselnder öffentlicher IP-Adresse durch Abfrage der IP-Adresse über einen DNS-Server
Line Management
DPD mit konfigurierbarem Zeitintervall
Datenkompression
IPCOMP (LZS), Deflate
Weitere Features
UDP-Encapsulation; Importfunktion der Dateiformate: *.ini, *.pcf, *.wgx, *.wge und *.spd.
Internet Society RFCs und Drafts
Client Monitor (intuitive, grafische Benutzeroberfläche)
Mehrsprachig (Deutsch, Englisch); Konfiguration, Verbindungssteuerung und -überwachung, Verbindungsstatistik, Log-Files (farbige Darstellung, Trace-Werkzeug für Fehlerdiagnose; Ampelsymbol für Anzeige des Verbindungsstatus Konfigurations- und Profil-Management mit Passwortschutz, Konfigurationsparametersperre
*) Der NCP FND- Server kann kostenlos als Add-On hier heruntergeladen werden: http://www.ncp-e.com/de/downloads/software.html
Weitere Informationen zum NCP Secure Entry Mac Client finden Sie hier: http://www.ncp-e.com/de/loesungen/produkte/universeller-ipsec-client.html
Eine kostenlose 30-Tage Vollversion können Sie hier herunterladen: http://www.ncp-e.com/de/downloads/software.html