Datei: Entry-Symbian-LIESMICH.TXT
Produkt: NCP Secure Entry Client Symbian

Hersteller: NCP engineering GmbH, Nürnberg, Germany

Installationsbeschreibung, Kurzanleitung und Aktivierung

Dieses Dokument beschreibt die Installation des NCP Secure Entry Symbian Clients, bestehend aus der PC-Komponente und der Telefon-Komponente, die Übertragung von Konfigurationsdaten zwischen diesen Komponenten und Lizenzierung der Software.

Weitere Informationen zu Ausbaustufen und Produktvarianten erhalten Sie auf der NCP Website: http://www.ncp-e.com

Installationsvoraussetzungen

Die Installation der Software erfolgt komfortabel über Setup. Der Installationsablauf ist für alle Versionen dieser Software identisch.

Folgende Systemvoraussetzungen müssen für den Einsatz der Software und zur Installation erfüllt sein:

PC-Komponente: NCP Entry Configuration Manager Symbian

Diese Komponente dient der Erstellung der Telefonbucheinträge (VPN-Profile) und der Synchronisation des Datenbestands am Telefon.

Vor der Installation muss neben einem der zulässigen Betriebssysteme die aktuelle Version der Nokia PC Suite installiert worden sein. Spätestens zum Zeitpunkt der Installation der Telefon-Komponente muss das mobile Gerät mit der Nokia PC Suite auf dem PC gekoppelt sein.
Betriebssysteme: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista;
ca. 32 MB Arbeits- und 15 MB freier Festplattenspeicher

Telefon-Komponente: NCP Secure Entry Client

Der NCP Secure Entry Client wird auf dem mobilen Endgerät (Telefon) installiert und dient dem Verbindungsaufbau zu einem VPN Gateway. Über sein integriertes Telefonbuch kann ein Zielsystem für die VPN-Verbindung ausgewählt werden. Außerdem zeigt der Monitor des Clients den Status der Verbindung zum VPN Gateway an.

Nach der Installation des NCP Secure Clients ist ein Neustart des mobilen Geräts durch Aus- und Einschalten erforderlich.
Betriebssysteme: als Basissystem ausschließlich Symbian OS v 9.1 oder neuer;
als Oberfläche ausschließlich Nokia Series S60 3rd Edition und neuer;
ca. 3 MB Arbeits- und ca. 2 MB freier Datenspeicher

Folgende Voraussetzung muss für die Datenübertragung zwischen den Komponenten erfüllt sein:

Nokia PC Suite

Auf dem PC muss die aktuelle Version der Nokia PC Suite installiert sein. Diese Software ist Bestandteil des Lieferumfangs zum Nokia-Handy. Bei der empfohlenen Standardinstallation der Nokia PC Suite wird diese Software mit der Autostartfunktion eingerichtet. Dadurch wird die Verbindung zwischen PC und Telefon über das USB-Kabel (oder über Bluetooth) automatisch hergestellt.

Software-Sprache

Bitte beachten Sie, dass als Sprache für die Benutzerführung inkl. der Online-Hilfe des NCP Secure Symbian Clients Englisch oder Deutsch gewählt werden kann. Weitere Landessprachen werden z. Z. nicht unterstützt.

Die PC-Komponente stellt sich nach der Installation in der Sprache dar, die Sie anfangs der Installation als Installations-Sprache gewählt haben, unabhängig von der System-Sprache, die am PC aktiv ist. Im Fenster-Menü des Configuration Managers kann die Sprache nachträglich umgestellt werden.

Die Telefon-Komponente stellt sich nach der Installation automatisch in der Sprache dar, die zum Zeitpunkt der Installation als Telefon-Sprache aktiv ist: Ist die Oberfläche des Smartphones englisch, erscheint auch die Oberfläche des Clients auf Englisch, ist sie deutsch, dann auf Deutsch. Ist die Telefonsprache weder Englisch noch Deutsch, so erhalten Sie bei der Installation der Telefon-Komponente in einer Dialog-Box die Möglichkeit zwischen Deutsch und Englisch zu wählen.

Die jeweils bei der Installation eingestellte Sprache der Telefon-Komponente kann danach nicht mehr geändert werden, auch nicht dadurch, dass die Telefonsprache des mobilen Geräts umgestellt wird. Einzige Möglichkeit der Sprachänderung für die Telefon-Komponente ist eine Neuinstallation.

Reihenfolge von der Installation bis zur Inbetriebnahme

Halten Sie sich bitte an folgende Reihenfolge!

  • 1. Installation der aktuellen Version der Nokia PC Suite
  • 2. Installation der PC-Komponente "Configuration Manager"
  • 3. Installation der Telefon-Komponente "NCP Secure Client" auf dem mobilen Gerät
  • 4. Neustart des mobilen Geräts durch Aus- und Einschalten
  • 5. Erstellung eines Profils mit dem Configuration Manager
  • 6. Übertragung der Profil-Einstellungen auf das mobile Gerät
  • 7. Inbetriebnahme am Telefon

    Installation der PC-Komponente Configuration Manager

    Nachdem die aktuelle Version der Nokia PC Suite installiert wurde, kann der Configuration Manager des NCP Secure Entry Symbian Clients installiert werden.

    Mit dem Configuration Manager erfolgt später die Konfiguration der Zielsysteme (VPN-Profile), die Zusammenstellung des Telefonbuchs und die Übertragung des Telefonbuchs auf das Telefon. (Siehe weiter unten den Abschnitt "Zielsysteme")

    Von Festplatte installieren

    Wenn Sie die Software nach einem Download von der NCP Website installieren möchten, entpacken Sie die ZIP-Datei in einem von Ihnen angelegten Verzeichnis. Dabei wird "DISK1" automatisch als Unterverzeichnis angelegt. Starten Sie anschließend im Verzeichnis "DISK1" das Installationsprogramm NCP_EntryCl_Symbian_xxx_yyy.EXE*. Der weitere Ablauf der Installation ist identisch mit den Installation von der NCP CD.

    * x = Versionsnummer, y = Build-Nummer

    Von der NCP CD installieren

    Installieren Sie die Software von der NCP CD, so erscheint nach Einlegen der CD in das Laufwerk Ihres Computers nach einigen Sekunden automatisch die NCP-Begrüßungsmaske auf Ihrem Bildschirm. Wählen Sie das zu installierende Produkt und klicken Sie auf "Produkt installieren".

    Nachdem das Setup-Programm den Install-Shield Assistenten vorbereitet hat, wird der NCP Secure Symbian Client auf Ihrem Computer installiert. Lesen Sie dazu zunächst die Lizenzvereinbarungen sorgfältig durch, bevor Sie auf "Ja" klicken.

    Bestimmen Sie anschließend das Zielverzeichnis für die Client Software.(Standard ist Programme\NCP\Entry Configuration Manager Symbian) und klicken Sie auf "Weiter".

    Legen Sie nun den Programmordner fest (Standard ist "NCP Secure Client") und klicken Sie "Weiter".

    Im folgenden Fenster können Sie ein Programm-Icon zum Starten des Configuration Managers auf dem Desktop anlegen lassen. Klicken Sie auf "Weiter".

    Das Setup-Programm führt nun die gewünschten Operationen aus und installiert den Configuration Manager auf der Festplatte.

    Klicken Sie auf "Fertig stellen" um die Installation abzuschließen. Der Rechner braucht nicht neu gebootet zu werden!

    Belassen Sie die Einstellung "Installation am mobilen Gerät starten", so wird automatisch nach Beendigung der Installation der PC-Komponente die Telefon-Komponente installiert.

    Entfernen Sie die Installationsautomatik, so kann die Telefon-Komponente auch zu einem späteren Zeitpunkt installiert werden. Siehe dazu "Installation der Telefon-Komponente".

    Installation der Telefon-Komponente NCP Client

    Sobald eine Verbindung zum mobilen Gerät über Nokia PC Suite besteht, kann die Telefon-Komponente installiert werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

    - am PC

    Im Windows-Startmenü finden Sie nach der Installation in der Programmgruppe "NCP Secure Client" das Programm "Entry Configuration Manager Symbian".

    Starten Sie den Configuration Manager aus dem Programm-Menü (oder mit dem Desktop-Icon).

    Erscheint ein Bestätigungsfenster, so können Sie mit Klick auf "Ja" ein Zielsystem mit Hilfe eines Assistenten anlegen (siehe weiter unten den Abschnitt "Zielsysteme"). Für die Installation ist dies jedoch nicht nötig.

    Wollen Sie sofort mit der Installation der Telefon-Komponente fortfahren, so klicken Sie auf "Nein".

    Selektieren Sie anschließend im Menü des Configuration Managers "System / Mobiles Gerät installieren".

    - am Telefon

    Zur Installation der Telefon-Komponente achten Sie im folgenden auf das Display Ihres mobilen Geräts.

    Zunächst wird Nokia PC Suite aufgefordert, den NCP Secure Entry Symbian Client auf dem mobilen Gerät zu installieren.

    Auf dem Display des Telefons erscheint die Abfrage, ob der Client installiert werden soll. Drücken Sie hier auf "Ja / Yes".

    Anschließend werden die Details zu Produkt und Version genannt. Drücken Sie "Weiter / Continue".

    In folgenden Fenster wird nur darauf hingewiesen, dass der Protocol Driver installiert wird. Drücken Sie "Weiter / Continue".

    Sie werden darauf hingewiesen, dass Sie nach der Installation Ihr mobiles Gerät booten müssen. Drücken Sie "Weiter / Continue".

    Daraufhin wird der Installationsvorgang angezeigt. Booten Sie anschließend Ihr mobiles Gerät durch Aus- und wieder Einschalten!

    Der NCP Secure Client wird standardmäßig im Installationsverzeichnis eingerichtet. Durch Drücken auf das Icon wird er gestartet.

    Start des Secure Clients

    Nach der Installation des NCP Secure Clients auf dem Smartphone unter den "Installierten Programmen" ist ein Neustart des mobilen Geräts durch Aus- und Einschalten erforderlich.

    Bei jedem Einschalten des Telefons wird der VPN-Dienst von NCP automatisch im Hintergrund geladen, so dass unmittelbar nach dem Start des NCP Secure Clients eine VPN-Verbindung zu einem der konfigurierten Zielsysteme hergestellt werden kann. (Siehe unten den Abschnitt "Zielsysteme konfigurieren").

    Deinstallation des NCP Secure Entry Symbian Clients

    Die PC-Komponente des Clients wird über die Windows Systemsteuerung / Software / Komponenten entfernen deinstalliert.

    Die Deinstallation der Telefon-Komponente erfolgt über die Systemsteuerung am mobilen Gerät. Dabei wird der Treiber für den NCP Secure Client gelöscht. Zur Entfernung des Treibers aus dem Speicher muss das mobile Telefon aus- und wieder eingeschaltet werden.

    Der der VPN-Dienst im Hintergrund läuft, muss dieser beendet (geschlossen) werden. Klicken Sie dazu auf "OK".

    Zielsysteme konfigurieren

    Ein Zielsystem ist eine Profil-Einstellung des Configuration Managers, der mit den wichtigsten Parametern definiert, wohin und wie eine VPN-Verbindung vom NCP Secure Client auf dem mobilen Telefon aufgebaut wird. Ohne die Konfiguration eines Zielsystems und dessen Übertragung auf das mobile Gerät (siehe "Profil-Einstellungen / Upload") kann keine Verbindung zwischen Smartphone und Zielsystem hergestellt werden (siehe dazu "Eine Verbindung herstellen").

    Nachdem die PC-Komponente mit dem Configuration Manager installiert wurde (siehe oben), starten Sie den Configuration Manager aus dem Programm-Menü (oder mit dem Desktop-Icon). Gleichzeitig mit der Oberfläche des Configuration Managers erscheint das Bestätigungsfenster. Drücken Sie in diesem Fenster auf "Ja", so wird automatisch ein Konfigurations-Assistent gestartet, mit dessen Hilfe Sie das erste Zielsystem konfigurieren bzw. die erste Profil-Einstellung anlegen können.

    Konfigurations-Assistent

    Der Konfigurations-Assistent wird auch dann gestartet, wenn Sie über die Profil-Einstellungen des Configuration Managers, im Menü unter "Konfiguration / Profil-Einstellungen", einen zusätzlichen neuen Eintrag anlegen möchten (s. u. "Profil-Einstellungen").

    Mit dem Konfigurations-Assistenten können IPSec-Verbindungen zum Firmennetz rasch hergestellt werden. Dazu blendet er die unbedingt notwendigen Parameter auf. Wenn Sie die Einträge in diesen Feldern vorgenommen haben, ist ein neues Profil angelegt. Für alle weiteren Parameterfelder der Profil-Einstellungen werden Standardwerte eingetragen, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt ändern können (s. u. "Parameter des Configuration Managers"). Je nach Auswahl der gewünschten Grundeinstellung wird das Profil nach wenigen Konfigurationsabfragen in den Profil-Einstellungen angelegt.

    Im folgenden sind die Parameter für die Konfiguration einer Verbindung zum Firmennetz über IPSec beschrieben, wie sie der Konfigurations-Assistent abfragt. In eckigen Klammern sind die Parameterfelder angegeben unter denen sie am Configuration Manager zu finden sind. (Beachten Sie dazu auch die Online-Hilfe des Configuration Managers):

    - Name des Profils

    Geben Sie einen unverwechselbaren Namen für das Zielsystem ein. Der Name darf jedes alphanumerische und numerische Zeichen beinhalten und, Leerzeichen eingerechnet, 39 Zeichen lang sein. [Grundeinstellungen]

    - Verbindungsmedium (Einwahlkonfiguration)

    Sie wählen die Verbindungsart aus, über die der Tunnel hergestellt werden soll. Die Verbindungsart kann für jedes Zielsystem eigens hergestellt werden, vorausgesetzt Sie haben die entsprechende Hardware angeschlossen und in Ihrem System installiert. Unter dem aktuellen Symbian-Betriebssystem kann nur "Symbian Internet Zugangspunkt" genutzt werden. [Grundeinstellungen]

    - Zugangspunkt

    Am Smartphone können verschiedene Zugangspunkte gespeichert sein (z. B. T-Mobile Internet oder WLAN Access Point). Diese konfigurierten Zugangspunkte erscheinen beim Verbindungsaufbau zur "Auswahl am mobilen Gerät" (s. u. "Verbindungsaufbau"). [Grundeinstellungen]

    - VPN Gateway-Parameter und erweiterte Authentisierung

    Zu welchem VPN Gateway, d. h. zu welchem Tunnel-Endpunkt, soll die IPSec-Verbindung aufgebaut werden? Geben Sie an dieser Stelle die offizielle IP-Adresse oder den DNS-Namen an, worüber das VPN Gateway erreichbar ist. Bei einer IPSec-Verbindung kann zusätzlich zur Authentisierung über Pre-shared Key eine Extended Authentication eingesetzt werden. [IPSec-Einstellungen, Identität]

    Geben Sie hier Ihre Kennwörter, VPN-Benutzername und VPN-Passwort, für die Tunnel-Verbindung ein. (Wurde Extended Authentication aktiviert, s. o., werden sie auch dafür genutzt.) Wollen Sie das Passwort nicht speichern, wird es bei jedem Verbindungsaufbau abgefragt. [Identität]

    - IPSec-Konfiguration

    Für die Richtlinien der IPSec-Verhandlung wird die Einstellung "Automatischer Modus" verwendet.Sollen bestimmte IKE- und IPSec-Richtlinien verwendet werden, müssen diese anschließend in den Profil-Einstellungen definiert und zugewiesen werden. [IPSec-Einstellungen]

    - Pre-shared Key

    Zur Datenverschlüsselung können gemeinsame Schlüssel verwendet werden. Hier geben Sie den Schlüssel (Statischer Schlüssel, Pre-shared Key) ein, der auf beiden Seiten, bei Client und bei Gateway, hinterlegt sein muss. Für die IKE ID muss je nach ausgewähltem IKE ID-Typ der zugehörige String eingetragen werden. [Security]

    - IPSec-Konfiguration, IP-Adressen

    Hier geben Sie an, welche IP-Adresse dem Client zugewiesen werden soll. Soll die IP-Adresse dynamisch durch die Gegenstelle zugewiesen werden, muss die Option "IKE Config Mode verwenden" gewählt werden. Werden DNS / WINS Server eingesetzt, kann deren IP-Adresse angegeben werden [IP-Adressen-Zuweisung].

    - Link Firewall

    Die Einstellungen der Link Firewall sind nur für das hier konfigurierte Zielsystem gültig (im Ggs. dazu sind die Einstellungen der globalen Firewall für alle Links gültig). Aktivieren Sie Stateful Inspection, so werden keine Datenpakete von anderen Hosts akzeptiert. [Link Firewall]

    Nach einem Klick auf "Fertigstellen" sind die Profil-Einstellungen für das erste Zielsystem angelegt.

    Profil-Einstellungen

    Die Profil-Einstellungen beinhalten Einträge für alternative Zielsysteme, d. h. unterschiedliche Konfigurationsprofile um eine Verbindung zu einem VPN Gateway aufbauen zu können. Diese Konfigurationsprofile können neu angelegt oder modifiziert werden, indem Sie im Menü des Configuration Managers "Konfiguration / Profil-Einstellungen" selektieren.

    Die Profil-Einstellungen zeigen eine Liste der bereits verfügbaren Zielsysteme mit Namen, Verbindungsart (und ggf. Rufnummer). Mit Doppelklick auf ein Zielsystem kann die Konfiguration dazu ggf. betrachtet oder geändert werden. Die Buttons auf der rechten Seite sind entsprechend zu betätigen. Mit "Abbrechen" werden die Einstellungen unverändert geschlossen, mit "OK" werden Veränderungen vor dem Schließen der Profil-Einstellungen übernommen.

    Wollen Sie den Eintrag, den Sie mit dem Assistenten erstellt haben, ändern, so klicken Sie auf "Konfigurieren" und selektieren das Parameterfeld, in welches der Assistent Ihre Eingaben übertragen hat (siehe oben "Konfigurations-Assistent").

    Eine ausführliche Beschreibung zum Erstellen der Zielsysteme und der Bedeutung der Parameter finden Sie in der Beschreibung "Parameter der Mobile Clients" oder in der Online-Hilfe des Configuration Managers.

    Da die Konfigurationsprofile nicht am Smartphone erstellt werden können, müssen diese Konfigurationen am Configuration Manager erstellt und auf das Smartphone übertragen werden.

    Upload und Download der Profil-Einstellungen

    Profil-Sicherung:

    Bitte beachten Sie, dass eine bereits vorhandene Profildatei auf dem mobilen Gerät durch den Upload einer neuen Profildatei immer ohne Rückfrage überschrieben wird. Ebenso wird eine Profildatei am PC immer duch den Download einer Profildatei vom Telefon überschrieben. Sollen verschiedene Profildateien, z. B. für verschiedene mobile Geräte, gesichert werden, so kann dies nur am PC durch Umbenennung der Profildatei ncpphone.cfg im Benutzerverzeichnis erfolgen.
    (Dokumente und Einstellungen\Benutzer\Anwendungsdaten\NCP\Entry Configuration Manager Symbian\bin\ncpphone.cfg)

    Die Profilsicherung über das Menü des Configuration Managers dient nur der Wiederherstellung der letzten Profildatei. Dabei wird die Sicherung ncpphone.sav wieder in ncpphone.cfg umbenannt.

    Upload:

    Die Profildatei mit den fertig konfigurierten Zielsystemen wird wie folgt auf das Smartphone übertragen:

    Schalten Sie das Smartphone ein und stellen Sie zunächst die Verbindung zwischen PC und Smartphone über die PC Suite her. Anschließend betätigen Sie im Configuration Manager den Button "Upload".

    Das Übertragen der Profildatei auf das Smartphone schlägt fehl und eine entsprechende Fehlermeldung erscheint am PC, wenn das mobile Gerät nach der Installation des Clients nicht gebootet wurde (d. h. wenn der VPN-Dienst nicht läuft). Starten Sie das Smartphone in diesem Fall neu durch Aus- und Einschalten und betätigen Sie dann erneut den Button "Upload" im Configuration Manager.

    Ist der NCP Secure Client bereits gestartet, u. U. auch mit einer älteren Profildatei, so wird die ältere Profildatei überschrieben und der NCP Secure Client lädt automatisch das neue.

    Besteht zum Zeitpunkt des Uploads eine VPN-Verbindung vom NCP Secure Client zu einem seiner Zielsysteme, so wird die bestehende VPN-Verbindung durch den Upload ohne Vorwarnung getrennt und die ältere Profildatei wird überschrieben.

    Download:

    Zum Download einer Profildatei vom mobilen Gerät auf den PC betätigen Sie im Configuration Manager den Button mit "Download". (Auch in diesem Fall muss das mobile Gerät gestartet und eine Verbindung zwischen PC und Smartphone über die PC Suite hergestellt sein.)

    Bei einem Download der Profildatei vom Smartphone auf den PC wird die Profildatei auf dem PC überschrieben. Um eine vorhandene Profildatei auf dem PC zu erhalten, muss sie eigens gesichert werden. Sie befindet sich als Datei ncpphone.cfg im Benutzerverzeichnis (s. o.).

    Schlägt ein Download trotz bestehender Verbindung zwischen PC und Smartphone fehl, so muss das mobile Gerät neu gestartet werden durch Aus- und Einschalten.

    Benutzer-Kurzanleitung

    Wenn die Profildatei mit den konfigurierten Zielsystemen auf das Smartphone übertragen wurde, kann eines der Profile, das am Entry Configuration Manager Symbian konfiguriert wurde, selektiert werden.

    Haupt-Monitor

    Wenn der Client gestartet wurde, wird im Haupt-Monitor das zuletzt am Configuration Manager selektierte Zielsystem hervorgehoben dargestellt.

    Tabs: Es gibt drei Tabs: NCP, Stats und Log.
    Der NCP-Tab zeigt: das aktuelle Profil und den VPN Tunnel-Status
    Stats: Statistik und Informationen zur aktuellenVerbindung
    Log: Log-Einträge für Support-Zwecke
    Status-Anzeige: Der Client Monitor stellt je nach Konfiguration verschiedene Icons dar;
    diese Icons wechseln die Farbe von grau zu grün abhängig von der Phase des Verbindungsaufbaus.

    Ein anderes Profil wählen

    Um ein anderes Zielsystem wählen zu können, muss der Action-Knopf gedrückt werden oder "Options / Choose Profile". Wenn das gewünschte Profil aus der Liste gewählt wurde, muss "OK" gedrückt werden.

    Eine Verbindung aufbauen

    Um eine VPN Tunnelverbindung zum Zielsystem herstellen zu können, muss die Zeile mit dem Tunnel-Status (hier: VPN disconnected) gedrückt werden oder "Options" und anschließend "Connect".

    Benutzername und Passwort

    Sofern Benutzer-name und/oder Passwort nicht in der Telefonbuch-konfiguration am Configuration Ma-nager eingegeben wurden, werden sie abgefragt bevor die Verbindung aufgebaut wird. Drücken Sie "OK" und geben Sie das Passwort ein. Wenn Passwort und/oder Benutzer-name eingegeben wurden, können diese mit "Save" im Telefonbuch am Smartphone gespeichert werden. Drücken Sie danach "OK".

    Einen Access Point auswählen

    Danach wählen Sie einen der vorkonfigurierten Internet Access Points (IAP) und drücken "Select". Anschließen wird die Verbindung aufgebaut. Vergewissern Sie sich, wenn Sie eine Anwendung starten (E-Mail, Web-Browser), dass der IAP dafür der gleiche ist wie für die Tunnelverbindung!

    Den Monitor schließen

    Wenn Sie "Exit" drücken wird der Monitor geschlossen, die Verbindung wird jedoch nicht abgebaut, da der Client im Hintergrund aktiv bleibt.

    Den VPN Tunnel beenden

    Nachdem die Anwendung beendet wurde, kann die Tunnel-Verbindung abgebaut werden mit Druck auf "Options / Disconnect" oder indem der Tunnel-Status hervorgehoben wird und anschließend der Action-Knopf gedrückt wird. Wenn die Sicherheitsabfrage angezeigt wird, drücken Sie auf "Ja" und der Tunnel wird beendet.

    Statistik und Log-Einträge

    Wählen Sie die Tabs "Stats" und "Logs" im Haupt-Monitor an, so können Sie Statistiken und Log-Einträge zur jeweils aktuellen Verbindung ablesen. Die Statistik zeigt Verbindungsinformationen an zu: Time Online, Timeout, Total Tx/Rx Bytes, Encryption, Security-Modus und die eigene VPN IP-Adresse. Das Log-Fenster zeigt Informationen für qualifizierte Systemtechniker, die auf dieser Grundlage z. B. Traces zur Fehlersuche erstellen können.


    Lizenzierung über den Aktivierungs-Dialog

    Die Client-Software wird immer als Testversion installiert, sofern noch keine Client-Software installiert wurde oder aber mit einer bereits installierten älteren Version noch keine Software-Aktivierung stattgefunden hat. Dies gilt auch dann, wenn die ältere Version bereits lizenziert wurde. In diesem Fall wird die ältere Version auf den Status einer Testversion zurückgesetzt, und die Lizenzdaten der neueren Version (Aktivierungs- bzw. Lizenzschlüssel und Seriennummer) müssen innerhalb von 30 Tagen nochmals über den Aktivierungs-Dialog eingegeben werden.

    Der Aktivierungs-Dialog wird geöffnet über "Optionen / Menü" oder mit Druck auf "Ja", sobald die Meldung erscheint, dass die Gültigkeit der Testversion ausläuft.

    Die verbliebene Zeitdauer bis zur Software-Aktivierung, d. h. die Gültigkeitsdauer der Testversion, wird in der Lizenz-Information angezeigt. Um eine zeitlich unbegrenzt gültige Vollversion nutzen zu können, muss die Software mit dem erhaltenen Lizenzschlüssel und der Seriennummer freigeschaltet werden. Dies kann erfolgen nach Druck auf den Pfeil-Button rechts oben in der Lizenz-Information.

    Im folgenden können die Lizenzdaten wahlweise online oder offline über einen Assistenten eingegeben werden.

    In der Offline-Variante muss eine Datei, die nach Eingabe von Lizenzschlüssel und Seriennummer erzeugt wird, an den NCP Aktivierungs-Server geschickt werden und der daraufhin auf der Website angezeigte Aktivierungsschlüssel notiert werden. Dieser Aktivierungsschlüssel kann zu einem späteren Zeitpunkt im Lizenzierungsfenster des Monitormenüs eingegeben werden.

    in der Online-Variante werden die Lizenzierungsdaten über einen Assistenten unmittelbar nach Eingabe an den Web Server weitergegeben und die Software damit unverzüglich freigeschaltet.

    Gültigkeitsdauer der Testversion

    Die Gültigkeitsdauer der Testversion beträgt 30 Tage. Ohne Software-Aktivierung bzw. Lizenzierung ist nach dieser Zeitspanne kein Verbindungsaufbau mehr möglich.

    Ab dem Zeitpunkt der Installation wird bei jedem Start der NCP Secure Client-Oberfläche die verbliebene Gültigkeitsdauer der Test-Software ausgegeben. Die Software kann während der Testphase genutzt werden, nachdem der automatisch eingeblendete Aktivierungsdialog mit "Nein" beendet wird.

    Bei einer abgelaufenen Testversion können Sie den Aktivierungs-Dialog mit Druck auf den ok-Button starten.

    Software-Aktivierung

    Spätestens wenn die Testphase abgelaufen ist, muss die Software aktiviert oder deinstalliert werden. Zur Aktivierung selektieren Sie im Popup-Menü den Menüpunkt "Aktivierung".

    Sie können hier ablesen um welche Software-Version es sich handelt und wie die Software lizenziert ist, d. h. dass die Testversion abgelaufen und die Software noch nicht aktiviert/lizenziert ist.

    Zur Aktivierung der Software drücken Sie auf den Pfeil-Button rechts oben.

    Im folgenden Fenster können Sie zwischen einer Online- und einer Offline-Variante wählen.

    In der Offline-Variante muss eine Datei, die nach Eingabe von Lizenzschlüssel und Seriennummer erzeugt wird, an den NCP Web Server geschickt werden und der daraufhin auf der Website angezeigte Aktivierungsschlüssel notiert werden. In der Online-Variante werden die Lizenzierungsdaten über einen Assistenten unmittelbar nach Eingabe an den Web Server weitergegeben und die Software damit unverzüglich freigeschaltet.

    Nach der Wahl der Aktivierungsart können die Lizenzdaten in die dafür vorgesehenen Felder eingetragen werden.

    Drücken Sie anschließend den rechten Pfeil-Button.

    Online-Variante

    Bei der Online-Aktivierung werden die Lizenzdaten über eine Internetverbindung zum NCP Aktivierungs-Server übertragen. Diese Internetverbindung wird über einen zu wählenden IAP, der am Telefon konfiguriert wurde, hergestellt.

    Zunächst wird die Verbindung hergestellt, um anschließend über den Aktivierungsdialog den Assistenten zu starten.

    (Ist am IAP ein Proxy Server konfiguriert, wird dieser automatisch verwendet.)

    Drücken Sie anschließend den rechten Pfeil-Button. Die Software-Aktivierung erfolgt automatisch in der angegebenen Reihenfolge.

    Sobald der Aktivierungs-Server erkennt, dass Ihnen eine neuere Software-Lizenz zusteht und der Lizenzschlüssel zur installierten Software passt, wird mit der Online-Aktivierung automatisch der neue Lizenzschlüssel übertragen (Lizenz-Update) und damit die neuen Features der Software freigeschaltet.

    Notieren Sie sich den neuen Schlüssel für eine eventuelle Neuinstallation.

    Nach Abschluss der Aktivierung kann im Fenster für die Lizenz-Informationen abgelesen werden, dass es sich bei der eingesetzten Software um eine korrekt aktivierte Vollversion handelt.

    Offline-Variante

    Die Offline-Variante wird in zwei Schritten durchgeführt. Im ersten Schritt muss eine Datei, die nach Eingabe von Lizenzschlüssel und Seriennummer erzeugt wird, an den NCP Web Server geschickt werden. Die URL lautet:
    http://www.ncp-e.com/de/service-support/software-aktivierung.html

    Auf der Website wird daraufhin ein Aktivierungsschlüssel angezeigt, der notiert werden muss, um im zweiten Schritt, der auch zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden kann, im Lizenzierungsfenster des Monitormenüs eingegeben werden zu können.

    Die Offline-Variante wird über den Aktivierungs-Dialog gestartet und im ersten Fenster selektiert. Daraufhin wird der erste Schritt, die Erstellung der Aktivierungsdatei, automatisch selektiert. Drücken Sie anschließend den rechten Pfeil-Button. Im folgenden Fenster geben Sie die Lizenzdaten ein und klicken auf "Weiter".

    Nun wird die Aktivierungsdatei erstellt, die an den Aktivierungs-Server übergeben werden muss. Name und Pfad der Aktivierungsdatei ist immer:
    C:\Data\NCP\NCPactivation.dat

    Kopieren Sie die Datei mit Hilfe der Nokia PC Suite auf den Rechner von dem Sie anschließend die NCP Website aufrufen:
    http://www.ncp-e.com/de/service-support/software-aktivierung.html

    Die Datenübergabe von der Aktivierungsdatei an den Aktivierungs-Server kann auf zweierlei Weise erfolgen. Entweder kopieren Sie den Inhalt der Aktivierungsdatei mit Copy&Paste, nachdem Sie die Aktivierungsdatei mit dem Notepad geöffnet haben, in das auf der Website geöffnete Fenster "Inhalt der Aktivierungsdatei" oder Sie klicken auf den Button "Durchsuchen" und selektieren die Aktivierungsdatei. Anschließend klicken Sie auf "Absenden".

    Daraufhin wird der Aktivierungs-Code generiert und auf der Website angezeigt. Notieren Sie sich den Aktivierungs-Code und setzen Sie die Aktivierung fort unter dem Menüpunkt "Hilfe / Lizenzinfo und Aktivierung", indem Sie in der Offline-Variante den zweiten Schritt der Aktivierung ausführen.

    Sollte der Aktivierungs-Server erkennen, dass Ihnen eine neuere Software-Lizenz zusteht und der Lizenzschlüssel zur installierten Software passt, wird mit der Aktivierung automatisch der neue Lizenzschlüssel angezeigt. Wenn Sie die neuen Features aktivieren möchten, notieren Sie sich den neuen Lizenzschlüssel, führen Sie die Aktivierung zu Ende und verwenden anschließend den neuen Lizenzschlüssel.

    Der zweite Schritt der Offline-Variante wird über das Monitormenü "Hilfe / Lizenzinfo und Aktivierung" angestoßen. Nachdem die Offline-Variante gewählt wurde, selektieren Sie den zweiten Schritt. Daraufhin öffnet sich ein Fenster des Aktivierungs-Assistenten zur Eingabe des Aktivierungs-Codes. Wenn Sie ihn eingetragen haben, drücken Sie den rechten Pfeil. (Optional kann ein neuer Lizenz-Schlüssel eingegeben werden.)

    Mit der folgenden Meldung wird die Offline-Aktivierung abgeschlossen. Nach Abschluss der Aktivierung kann im Fenster für die Lizenzdaten abgelesen werden, dass es sich bei der eingesetzten Software um eine korrekt aktivierte Vollversion handelt.

    Die Nummer der Software-Version und der lizenzierten Version können sich unterscheiden, sofern die Lizenzierung nur für eine ältere Version gültig ist.

    Sollten Sie vom Aktivierungs-Server während der Offline-Aktivierung einen neuen Lizenz-Schlüssel erhalten haben, so muss dieser mit Schritt 2 der Offline-Aktivierung eingegeben werden, oder die Aktivierung muss erneut durchgeführt werden.


    NCP engineering GmbH, 25.07.2008